Krawattenknoten richtig binden

Krawattenknoten leichtgemacht

Zu einem perfekten Anzugoutfit gehören natürlich immer auch die passenden Krawatten oder auch Ties. Egal, ob zu Einreiher, Zweireiher, hell oder dunkel – die ein- oder mehrfarbigen Binder gehören bei beinahe jedem Anlass zum guten Ton. Es gibt unzählige Stile und Designs, die das Outfit bereichern und einen Anzug wahlweise zum Business- oder Freizeit-Anzug werden lassen können. Perfekt abgerundet wird der Look mit einem passenden Einstecktuch. Wichtig ist die richtige Mischung aus Farben und Mustern, um den gewünschten Look zu erzielen und natürlich ein perfekter Sitz. Welcher Krawattenknoten der richtige für Ihren Anzug ist und wie Sie ihn richtig binden, wird im Folgen genauer beschrieben.


Krawattenknoten binden – aber richtig

Es gibt über 200 verschiedene Krawattenknoten. Sie alle unterscheiden sich lediglich in der Art, wie sie gebunden werden. Doch keine Angst, für den versierten Anzugträger reicht eine Handvoll Techniken, um für jeden Anlass den perfekten Krawattenknoten binden zu können. Die Klassiker unter den Krawattenknoten sind der Four-in-Hand (auch einfacher Knoten genannt), der Halbe Windsorknoten, der Windsorknoten und der Pratt-Knoten. Ausschlaggebend für die Wahl des Knotens ist die Hemd-, bzw. die Kragenform. Der klassische Haifischkragen verträgt beispielsweise breitere Knotenformen als der Button-Down, der weniger Spielraum lässt.

Krawattenknoten richtig binden
  • Der Four-in-Hand: Er ist einer der vielseitigsten Krawattenknoten, da er, je nach Dicke des Binders für jede Kragenform verwendet werden kann. Zudem ist er in nur vier Schritten zu binden und daher einer der einfachsten Knoten. Das breite Ende wird von vorne über das dünne geschlagen und einmal herum geführt. Dann steckt man das breite Ende von hinten oben durch die entstandene Schlaufe. Festziehen und fertig!
  • Der Halbe Windsorknoten: Er ist bereits etwas breiter als der Four-in-Hand und sollte daher bei schmalen Kragen nur mit dünneren Krawatten gebunden werden. Wieder beginnt die Krawattenknoten Anleitung, damit, dass man das breite über das schmale Ender der Krawatte legt und es wieder nach vorne holt. Nun wird es von vorne über die Mitte nach hinten geholt, um es anschließend noch einmal vorne um den Knoten herumzuführen. Schließlich führt man es noch einmal hinten um den Knoten herum und steckt es in die entstandene Schlaufe.
  • Der Windsorknoten: Da der Windsorknoten beim Krawatte binden recht dick wird, empfiehlt sich ein Modell aus sehr dünnem Stoff, wie Seide. Die Krawattenknoten Anleitung fällt hier etwas komplizierter aus, mit einigem Üben sollte allerdings auch der Windsorknoten für jeden zu schaffen sein. Man beginnt wie bei den vorigen Varianten auch, indem man das breite über das schmale Ende legt. Achten Sie hier auf eine ausreichende Länge des zu wickelnden Endes. Nun wird es von hinten über die Mitte nach vorne gezogen und wieder hinten um das schmale Ende geführt. Das Ende nun wieder über die Mitte nach vorne holen und vorne um das dünne Ende führen. Schließlich das breite Ende wieder von hinten über die Mitte nach vorne holen und in die entstehende Schlaufe stecken. Fertig ist der Windsorknoten.
  • Der Pratt-Knoten: Er ist einer der einfachsten Krawattenknoten zum Binden. Beim Pratt-Knoten liegt die Rückseite der Krawatte oben, die Naht ist also sichtbar. Nun wird das schmale Ende über das breite gelegt. Das breite Ende wird anschließend von vorne über die Mitte nach hinten geführt, wieder vorne herum geführt und auf der anderen Seite von hinten über die Mitte nach vorne geholt, dich die Schlafe gezogen und festgezurrt.

Es gibt noch eine Vielzahl unterschiedlichster Krawattenknoten. Einige sind vielseitig und alltagstauglich, andere dagegen sehr speziell und kompliziert und auch nicht mit jeder Art von Krawatte zu binden. Die hier genannten Knoten sind die gängigsten und sowohl für den Alltag, das Berufsleben und den gediegenen Freizeit-Look zu verwenden.

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